Schneeschuwanderung mit Aktiv+ vom 21.02.2017

Insgesamt acht Aktiv+-ler nahmen die Herausforderung einer nächtlichen Schneeschuhwanderung an… Treffpunkt war bereits um 18.00h in Büren resp. 18.45h in Près d’Orvin auf dem Parkplatz der Métairie-de-Prêles. Auf der Fahrt nach Près d’Orvin stellte sich die berechtigte Frage, ob es denn überhaupt noch Schnee hat. Nun ja, die Organisatorin hatte in den Tagen zuvor immer wieder die Webcams von Près d’Orvin konsultiert, fleissig den Wetterbericht verfolgt und natürlich auch mit dem Guide Rücksprache genommen. Da die Schneeflächen auf den Bildern der Webcam doch recht gross waren und der Wetterbericht zwar bedeckt aber kein Regen meldete, herrschte Zuversicht. Pünktlich und vollständig konnte uns Thomas Heiniger (Heiniger Sport Lyss) in Empfang nehmen und hiess uns sogleich, mit den Autos noch weiter hoch zu fahren bis zu den Parkplätzen der Bison Ranch, von dort aus seien die Lücken in den Schneeflächen geringer…

Gespannt montierten wir die Schneeschuhe, setzten die Stirnlampe auf, ergriffen die Stöcke und stellten uns auf einer Schneefläche auf. Einige hatten zum ersten Mal Schneeschuhe an den Füssen, deshalb machte Thomas Heiniger eine kurze Instruktion. Die Füsse müssten nicht hoch abgehoben werden, sondern der Schuh konnte einfach so über den Schnee gezogen werden, so richtig «schlärpele» solle man. Ahhhh, das sind ja ganz neue Töne… bisher hiess es doch immer «lüpfet die Füess! Höcher! No höcher!…», sei es in Gymnastik, Aerobic, Leichtathletik etc. Und jetzt durften wir schlärpele JJJ. Los ging es aufwärts über Weiden, welche doch mehrheitlich Schnee bedeckt waren. Am dunklen Himmel hingen Wolken, doch das machte nichts, es schneite sogar ein bisschen ganz feine Flöckli, dies verlieh dem Ganzen eine friedliche Stimmung. Ab und zu wurde ein kurzer Halt eingelegt, um nachzuzählen, ob auch noch alle da sind. Einmal fehlte ein Lämpchen, doch wir entdeckten es schnell bei einem Baum stehend. Der Strahl des Lämpchens zeigte es uns klar und deutlich, welches Geschäft die Person dort verrichtete… ;-). Auf der Höhe 1291 (diese Zahl blieb mir einfach haften, wer weiss warum???) war der höchste Punkt erreicht, von da an ging es bergab, durch den Wald, teilweise der Langlaufloipe entlang. Schnee war auf dieser Seite keine Mangelware, es war eindeutig ein Nordhang. In einer «Talebene» erreichten wir den Wendepunkt und dort gab es einen feinen «Gipfeltee», den Thomas Heinger in seinem Rucksack mitgetragen hatte. Für den Rückweg wählte Thomas eine etwas andere Spur, ab 1291 nahm er den direktesten Weg zurück zu den Autos, welcher allerdings merklich weniger Schnee hatte. Während die einen Eisklötzli von den Schneeschuhen entfernten, pflückten andere Tannzäpfli und anderen Dreck von den Krallen… Knapp zwei Stunden nach dem Start unserer Wanderung fuhren wir mit den Autos zurück in die Métairie de Prêles, wo uns ein feines Fondue erwartete. Nach der Wanderung waren wir alle hungrig und bei angeregten Gesprächen und Analysen verschwand die Käsemasse in unseren Bäuchen. Wer noch mochte, und das waren fast alle, nahm noch ein Dessert, auf Empfehlung des Guides, eine Crèmeschnitte nach Art des Hauses. So gegen 22.45 war es dann an der Zeit, den Gastgebern der Métarie-de-Prêles den verdienten Feierabend zu gönnen und den Heimweg unter die Räder zu nehmen.

Es hat Spass gemacht, danke dass ihr dabei wart!

Brigitte Häni