Trainingsweekend Sumiswald 16. & 17. April 2016

Jeder von uns kennt es ja: schönes Wetter = kleines Gepäck, schlechtes Wetter = grosses Gepäck. Und da die Wettervorhersage dieses Jahr eher auf schlechtes Wetter hingedeutet hat, waren entsprechend viele und grosse Gepäckstücke PLUS 5 PET-Flaschen bereit fürs diesjährige Trainingslager. Nachdem wir diese logistische Meisterleistung auf die vorhandenen Fahrzeuge  verteilt hatten, wollte Herr X (wir nennen ihm mal Adrian Stotzer) wissen, wo auf dem Weg es denn eine PET-Annahmestelle gibt. Diese Nichtigkeit wurde von allen Teilnehmern erfolgreich ignoriert. Um es Vorweg zu nehmen: die PET-Flaschen waren am Sonntag Abend immer noch im gleichen Auto!

Die alte Garde hat sich wie jedes Jahr den Besuch der Bäckerei in Goldbach zum Ziel gesetzt. Leider wurde ein Faktor völlig ausser Acht gelassen…… Herr X. Ich hatte das Vergnügen, die Hinreise mit diesem Herrn zu geniessen. Die Reise war sehr angenehm und die Gegend kam mir auch bekannt vor, bis auf die Kreuzung in Ramsei. Dort hat sich Herr X entschieden, eine andere Route als von mir gewohnt, zu nehmen. Ich habe ihn noch einmal eindringlich darauf hingewiesen, dass diese Route unbedingt an DER Bäckerei in Goldbach vorbei führen sollte. Wir fuhren also durch die wunderschöne Gegend, die ich zum ersten Mal sah, obwohl ich schon zig-Mal an diesem Trainingsweekend in Sumiswald teilnehmen durfte. Als wir über eine Kuppe fuhren, sah ich Sumiswald vor meinen Augen. Doch wo war die Bäckerei??? Ich zwang Herr X resolut zur Rückfahrt auf der mir bekannten Route nach Goldbach. Als wir endlich an der Bäckerei ankamen, war sie geschlossen!

Stillschweigend meinerseits fuhren wir über Sumiswald direkt nach Wasen zur Turnhalle in der Meinung, wie jedes Jahr hier trainieren zu dürfen. Als sich einige Fahrzeuge in Wasen eingefunden haben, stellten wir mit Verwunderung fest, dass die Turnhalle bereits belegt war. Kurz darauf wurden wir telefonisch informiert, dass unser Training in der Turnhalle in Sumiswald stattfindet. Mit einer leichten Verspätung konnte das Einturnen begonnen werden. Die Lektionen konnten anschliessend wie vom Leiterteam geplant, absolviert werden.

Die Stunden waren intensiv aber sehr interessant gestaltet worden. Was wir fast nicht glauben konnten war die Tatsache, dass es eine Turnhalle gibt, die noch tiefer ist als diejenige in Wasen. Vor allem beim Volleyball machte sich dies bemerkbar….

Nach diesen anstrengenden Lektionen hatten einige von uns noch nicht genug und gönnten sich noch eine Lektion Spinning (Spinning = Velofahren an Ort J). Die abgekrampften (Alten) wussten es besser und profitierten von ihrer Lebenserfahrung und begaben sich direkt in das wohlverdiente Sprudelbad. Liebe Leserinnen und Leser, sie dürfen sich nun selbst entscheiden, was SIE gemacht hätten….

Zum Abendessen gab es im Forum zur Überraschung aller, KEINE Spaghettis sondern Schnitzel mit Pommes. Nach einem kurzen Quiz mit Allgemeinfragen und der tollen Preisverleihung ging es ins Zentrum von Sumiswald zu unserem alljährlichen Ritual. Fleissige Leser der Büretatze wissen, was damit gemeint ist J. Je nach Ermüdungsgrad kehrte man früher oder später gut gelaunt ins Forum zurück. Alle Jahre wieder und viel zu früh war es interessant, beim Frühstück in die Gesichter der Turner/innen zu schauen. Trotz Müdigkeit oder Muskelkater startete um 8.30 der zweite Trainingstag. Auch diese Lektionen waren wiederum kurzweilig und amüsant. An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass uns der Wettergott wieder extrem gut gesinnt war und bis auf die letzte Lektion alles bei trockenem und sogar sonnig-warmem Wetter geturnt werden konnte.

Die diesjährigen Sprüche-Highlights dürfen nicht fehlen:

  • „mir stöh uf dr dicke Matte, dört stöh die Dicke uf dr Matte….“
  • D‘ Sybille bir Gerätelektion: „dir chöit über mi drüber“
  • „zum Glück bini bi de Aute am Tisch ghocket, süsch wäri äuä ou versumpft“
  • Und…. Wir lernten, dass das wirkliche Alter nichts mit dem biologischen Alter zu tun hat (gäu Silu!)
  • „ds Läbe isch z churz für nes schlächts Kafi“ (Fredy an Bedienung)

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, dass wir ein so tolles und abwechslungsreiches Trainingsweekend geniessen durften. Es wurde intensiv trainiert und trotzdem viiiiiiiiel gelacht.

Thomas Kehr, Sandra Zurbrügg