Trainingsweekend Sumiswald, 21. & 22. April 2018

Fit und motiviert trafen sich die Mitglieder der Aktiven am sonnigen Samstagmorgen zusammen. Natürlich versammelten sich auch die Aktiven Plus, doch diese waren fit und motiviert Plus® . Dies wurde augenscheinlich, als das Gerücht die Runde machte, dass Fredi Siegenthaler heimlich Feldmarkieren trainierte. Selbst in den Vorbereitungen den Aktiv-Trainern immer einen Schritt voraus sein, ist seine Ambition. Diese äusserst ausgeklügelte Strategie erzürnte insgeheim speziell den Oberturner, welcher dies aber nicht zeigen durfte.
„Nun gut“, sagte er sich. „eure Vorbereitung ist glorreich, durchaus.. Aber wir von der Aktiv-Riege brauchen das nicht! Im Gegenteil, wir glänzen mit unserer Spontanität!“
Das geheimnisvolle Grinsen verhiess nichts gutes.
Als der Turnverein dann in Sumiswald ankam, erkannten die Turner und Turnerinnen Ändus cleveren Schachzug: Er hatte einen Deal mit TV Kircherau geschlossen, dass diese ebenfalls am selben Wochenende, auf dem selben Platz trainieren. Alles nur um zu zeigen, dass er und sein Leiterteam Unvorhergesehenes locker meistern können. Und dies taten sie ohne mit der Wimper zu zucken, nicht mal Lukas zwirbelte seinen Schnauz.
Fredi war wenig beeindruckt, schliesslich konnten sie bei Platzkomplikationen immer noch auf Wasen verschieben. Der Samstag verlief mit der gewohnten und doch immer wieder überraschenden sportlichen Ambition und Effizienz des Vereins. Es wurde trainiert, geschwitzt (nicht nur wegen den mörderisch heissen Wetterverhältnissen), Limits gesucht und wieder von vorne. Natürlich kamen die Pausen nicht zu kurz: zum Beispiel mit einem gut gefüllten Profi-Picknickkorb von Lena oder einfach nur im Schatten des grossen Sonnenschirms, der auf charmante und listige Weise von Leila vom TV Kircherau abgeluchst wurde.
Als Endrunde des sportlichen Teils stand dieses Jahr einerseits Klettern auf dem Programm, andererseits Spinning. Von einem Kletter-Korrespondenten wurde der Redaktion über das ungleiche Rennen von Mätthu und Leila berichtet. Während Leila die Wand hinauf wieselte, kämpfte Mätthu sich Schritt für Schritt hoch, als hätte er Gegenwind.
Windschatten war dann das Thema beim Spinning. Mit Brigitte an der Spitze, versuchte die Gruppe, bestehend aus Top-Athlethen/innen mitzuhalten. Der Wunsch von Benji, bei Brigitte auf den Gepäckträger zu sitzen, wurde ihm verwährt. Nach der zweiten Kurve stiess zufälligerweise auch noch Ändu dazu, der gerade mit Velo und Helm auf dem Schulweg war.
Schule war dann auch später ein Thema, als Tom den jungen (Leila, Sande, Benji etc.) folgende Lebensweisheit lehrte: „Höre und lerne von den alten!“
Während eine Delegation der Aktiven Plus sich von dem Badebereich zurückzog, liefen die jungen nichts ahnend in ihr blaues Wunder, welches sich in Form einer eher betagten Badenixe zeigte.
Die Übungen und für was sie diese machte, sind bis heute niemandem bekannt, einzig Benjis Lapdancetrauma ist geblieben.
Danach begann mit dem Abendessen (1x Vegetarisch und 1x Laktosefrei) mehr und mehr der Philosophische Teil des Wochenendes. Peter meinte, er kann auch ein Entre-côte löffeln. Und Urs verriet den Tipp, dass wenn der Hornbach mal geschlossen hat, könne man einen Mixer auch wo anders kaufen.
Die allgemeine Verfassung am Sonntagmorgen war keines Wegs ein ungewohnter Anblick. Mit Sonnenbrand, Muskel- und Kater begann man sich aufzuwärmen und wieder in den sportlichen Elan zu bringen. Lukas betrat etwas windschlüpfriger (speziell in Regionen des unteren Gesichts) das Terrain. Nach und nach wurden wieder Konzentration und Power gefunden, sowie Bestleistungen gezeigt. Selbst Andi wurde nicht aus dem Konzept gebracht, dass da auf der Terrasse nebenan, plötzlich der Chlupfsprutz badete und spielte. (Man erinnert sich ein paar Jahre zurück, an den Vorfall mit dem Schleuderball und dem Fenster. Ansonsten liegen keine weiteren Informationen vor).
Was es mit dem Preishit auf sich hat, hat sich die Redaktion entschlossen, dies offen zu lassen. Im Grossen und Ganzen kann man das Wochenende sehr wohl als leistungsbringend, anekdotenreich und sehr witzig beschreiben. Es gab keine schwerwiegenden Unfälle, nur Muskelkater, wobei dies nur Ädu betraf. Niemand sonst hatte Muskelkater. Nur Ädu.
Man freut sich auf ein neues Trainingsweekend, mit hoffentlich ebenbürtig guten Momenten und ähnlichem Wetter, an dem nur Ädu Muskelkater hat.

Benjamin Massa