Skiweekend Aktive Melchsee-Frutt, 26. – 27. Januar 2019

Es begab sich zu einer Zeit da die GV vorbei war und alle Sachen geklärt waren. Elf Gefährten machten sich bei erschwerten Witterungsbedingungen auf den Weg, in die Mitte der Schweiz. Ihr Ziel war die Melchsee-Frutt, ein kleines bis dahin noch keinem der Gefährten bekanntes Naherholungsgebiet, wo unteranderem (besser wäre hier über anderem) auch ein bisschen Schnee lag, auf dem sie sich den Tag hindurch vergnügen wollten. Aber fangen wir doch vorne an, quasi da wo der Älteste der Gefährten, verschlafen hat und deshalb die Reise mit einem längeren Aufenthalt in einer Autobahnraststätte begann, welche den Lesern bestens noch in Erinnerung sein sollte, die schon auf der Vereinsreise 2018 dabei waren. Nichts desto trotz schafften es alle Gefährten in die Talstation, wo nach einer kleinen Beratungsrunde entschlossen wurde, dass sie auch entgegen jeder Witterungseinwirkungen, sich nicht davon abbringen liessen den Schnee mit zwei Latten zu erobern. Ausser einer der kleineren Gefährtinnen (man könnte auch sagen die Kleinste) entschloss sich nur auf einem Brett den Berg unsicher zu machen. Unter allen Gefährten gab es auch einen Abtrünnigen, der sich schon öfters bei früheren Zusammenkünften der Gefährten gröbere Verletzungen im Schulterbereich zugezogen hat und sich deshalb entschloss die zwei Latten durch (warum auch immer) zwei Tennisschläger zu ersetzen und gegen jede Logik, den Berg hoch zu steigen. Bevor dies aber alles seinen Lauf nehmen konnte, mussten die Gefährten zuerst mit Sack und Pack einen beschwerlichen Teil des Weges zu Fuss zurücklegen. Einigen der Gefährten war dies aber zu doof und sie schnallten sich ihre zwei Latten an die Füsse, fuhren den Weg und empfingen die anderen mit einem Lächeln und Cremeschnitte im Gesicht. Nach dem Einzug in ihre zweckmässige Unterkunft und einem kräftigen Schluck Hopfentee, begaben sich die Gefährten auf die Pisten und kehrten erst wieder ein als sich die Sonne schon den Berggipfeln näherte. Sie entschlossen sich zu einer erneuten Erfrischung, sei es durch einen Kaffee, Tee oder Duscheee. Danach massen sich einige der Gefährten, in einer Partie Jass, die Verlierer hatten Kummer und es Reist nid mal zum Bergpris. So bedankten sich zum Sieg(enthaler) und der Älteste der Gefährten. Nach einem nicht so schmackhaften Abendessen, labten sich die Gefährten noch an den Überresten der GV-Cremeschnitte. Anschliessend mussten die Gefährten mit einem doofen Ratespiel, wieder einmal das ganze Restaurant unterhalten. Mit Begriffen wie A-Sexuell, dieser musste dann pantomimisch dargestellt werden. Eine Gruppe älterer Frauen konnte nicht mehr ihr Schlummertrunk bei sich behalten.
Es war ein anstrengender Tag, so begab sich der Präsident dieser Gefährten schon sehr früh in die Waagerechte. Einige folgten ihm in kürzeren und einige in grösseren Abständen. Auch ein Gefährte mit etwas Längerem Haar legte sich in ein warmes Bett, da der Gefährte Siegenthaler Jung, gerade abkömmlich war und sich dies ein wenig in die Länge zog.
Auch am Tage darauf, war die Witterung nicht optimal, sodass sich die Gefährten nach einem ausgiebigen Frühstück dazu entschlossen, den Tag auf zwei Kufen im rasanten Tempo nach unten zu verbringen. Es gab einige Kollisionen, blaue Flecken, Gezeter und mordio aber nach der Ankunft im Tal war auch alles vergessen und der Spass an der Sache hat Überhand genommen. Sie begaben sich wieder auf den Heimweg und nach einem Umtrunk im Bauleuten verabschiedeten sie sich voneinander und gingen weiter ihrer Wege, die sie hoffentlich bald wieder einmal zusammen führen wird.

Ueli Siegenthaler